Heizungssysteme sind ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Hauses

Was gehört zu einem Heizungssystem?

Trotz der globalen Erwärmung kommt kein Wohngebäude in unseren Breitengraden ohne Heizungssysteme aus. Der letzte strenge und lange Winter überzeugte wieder einmal jeden von der Richtigkeit dieser Aussage. Gute Heizungssysteme sorgen auch bei kalten Außentemperaturen für ein angenehmes Wohnklima. Als Heizungssysteme bezeichnet man Heizanlagen, die mehrere Räume oder oft auch ein komplettes Gebäude mit Wärme versorgen. Der Heizkessel gehört zum Herzstück der Heizungssysteme. In ihm wird mittels Verbrennung die chemische Energie, die in den Brennstoffen steckt, in Wärmeenergie umgewandelt. Die im Heizkessel zeugte Wärme wird durch ein Übertragungsmedium, meist Wasser, in die zu beheizenden Räume transportiert, wo es in Heizkörpern durch Konvektion die Wärme an den Raum abgibt. Außer dem Heizkessel sind für Heizungssysteme noch der Tank bzw. Vorratsbunker für den Brennstoff, die Rohrleitungen und Armaturen für das Übertragungsmedium, eine Pumpe für den Heizkreislauf, wenn es sich nicht um Heizungssysteme handelt, die die Schwerkraft nutzen, und die eigentlichen Heizkörper unabdingbar.
Welche Heizungssysteme gibt es?

Die Heizungssysteme werden häufig nach der Art der verwendeten Energieträger klassifiziert. Man unterscheidet beispielsweise Ölheizungen, traditionelle Kohleheizungen oder Gasheizungen. In letzter Zeit erfreuen sich Heizungssysteme, die nachwachsende einheimische Rohstoffe, wie Holz, Holzpellets, Holzabfälle oder Biogas, verbrennen einer stetig wachsenden Beliebtheit. Das liegt nicht nur daran, dass die Preise für fossile Brennstoffe, besonders Öl und Gas stark schwanken, sondern auch am gestiegenen Umweltbewusstsein der Menschen. Ein weiterer großer Vorteil dieser Heizungssysteme besteht darin, dass die verwendeten Energieträger nachwachsende Rohstoffe und unabhängig von Importen sind. Eine andere Form der umweltfreundlichen Heizungssysteme sind Erdwärmeheizungen, besonders für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Heizungssysteme werden auch noch unterteilt in Zentralheizungen, bei denen ein Gebäude mit wärme versorgt wird, Fernheizungen, bei denen die Wärme außerhalb des Gebäudes erzeugt wird oder der Einbauart wie beispielsweise Fußbodenheizungen, die als Niedertemperaturheizung ausgelegt sind. Egal, um welche Heizungssysteme es sich handelt, regelmäßige Wartung und Instandhaltung sind unabdingbare Voraussetzungen für ein einwandfreies Funktionieren der Anlage. Richtig eingestellte und gewartete Heizungssysteme sparen bares Geld.