Kachelofeneinsatz – ein moderner Weg, um Energie zu sparen

Wozu dient ein Kachelofeneinsatz?

Die Preise für Energie steigen immer stärker an. Dabei handelt es sich nicht um eine kurzfristige Schwankung der Weltmarktpreise, sondern um einen langfristigen Trend. Ein Kachelofeneinsatz kann helfen, um wertvolle Energie zu sparen. Durch einen Kachelofeneinsatz arbeitet nicht nur der Kachelofen effizienter als zuvor, durch die Umrüstung mit einem Kachelofeneinsatz können im Kachelofen Brennstoffe verwendet werden, die man vorher nicht benutzen konnte. Dazu zählen beispielsweise Scheitholz oder Holzpellets. Ein Kachelofeneinsatz ist sozusagen das Herz des Kachelofens. Er besteht aus dem eigentlichen Verbrennungsraum, der Auskleidung, meist mit Schamottesteinen, eventuell dem Rost und einem Aschenbehälter. Ein guter Kachelofeneinsatz wirkt sich wesentlich auf die Heizleistung und den Brennstoffverbrauch des Kachelofens aus.

Welche Kachelofeneinsätze gibt es?

Welcher Kachelofeneinsatz der Richtige ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Brennmaterialien zum Einsatz kommen. Ein Kachelofeneinsatz für die Verbrennung von Scheitholz beispielsweise kommt ohne Rost und Aschenbehälter aus, da dieses Brennmaterial sehr sauber verbrennt und nur so wenig Asche produziert, dass sie lediglich alle paar Wochen einmal entfernt werden muss. Dagegen muss ein Kachelofeneinsatz für Steinkohle oder gar Braunkohlenbriketts unbedingt Vorrichtungen enthalten, mittels derer die anfallende Asche entsorgt werden kann. Je nach Typ kann ein Kachelofeneinsatz auch einen Außenluftanschluss benötigen, um eine ordnungsgemäße und sichere Verbrennung des Brennstoffs zu gewährleisten. Für die Tür des Kachelofeneinsatz wird spezielles Glas verwendet, das sehr hitzebeständig sein muss, da die Brenntemperaturen höher sind als in normalen Öfen.

Für viele Öfen gibt es auch einen Kachelofeneinsatz mit Wasserregister. Dadurch wird die Heizleistung des Ofens noch besser ausgenutzt. Während ein Teil der Wärme in Form der Strahlungswärme direkt der Raumheizung dient, erwärmt ein anderer Teil Wasser, das entweder als Warmwasser im Haus verwendet werden kann oder in anderen Räumen mittels eines Zirkulationssystems zur Heizung benutzt werden kann. Durch solche Energiesparmaßnahmen kann der Energiebedarf im entsprechenden Haus wesentlich gesenkt werden. Dadurch entwickelt sich der Kachelofen von der Zusatz- zur Hauptheizung und der konventionelle Öl- bzw. Gaskessel wird nur noch gelegentlich benutzt. In speziell dafür gebauten Häusern kann darauf sogar ganz verzichtet werden.