Kaminöfen – gemütliches, modernes Heizen

Was sind Kaminöfen?

Kaminöfen, auch Schwedenöfen genannt, sind im Gegensatz zu offenen Kaminen frei stehende Öfen, die durch ein Ofenrohr mit dem Schornstein verbunden sind. Moderne Kaminöfen bestehen zumeist aus Stahlblech und die Feuerraumtür aus Glas. Je nach Art eignen sich Kaminöfen für die Verfeuerung von fossilen Brennstoffen wie beispielsweise Kohle aber auch zum Verfeuern von nachwachsenden oder Bio-Brennstoffen wie Holz, Holzpellets, Holzbriketts oder selbst Papier. Im Gegensatz zu offenen Kaminen arbeiten Kaminöfen sehr effizient. Ihr Wirkungsgrad erreicht teilweise 80 %. Die Wärme der Kaminöfen wird mittels Strahlung oder Konvektion an die Raumluft abgegeben. Wasser führende Kaminöfen können zur Unterstützung der Heizungsanlage dienen oder diese sogar ganz ersetzen.
Was muss man beim Kauf eines Kaminofens beachten?

Kaminöfen sind eine aufwendige Investition, die den Wohnwert des Hauses oder der Wohnung erheblich steigern. Da es sich bei Kaminöfen um langlebige Konsumgüter handelt, sollte man sorgfältig prüfen, bevor man sich zum Kauf entscheidet. Kaminöfen namhafter Hersteller müssen entweder eine CE-Kennzeichnung oder eine Zulassungsnummer des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) tragen. Ohne dieses Prädikat dürfen sie nicht in Betrieb genommen werden. Auch was die Abgase angeht, müssen Kaminöfen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Für die Einhaltung der Emissionswerte ist nicht nur der Hersteller, sondern auch der Betreiber der Anlage verantwortlich. Daher ist es anzuraten, sich vor dem Kauf von Kaminöfen ausführlich zu informieren. Das betrifft sowohl die betreffende Firma, von der man Kaminöfen kaufen möchte als auch Informationen über das gewählte Ofenmodell selbst. Solche Einzelheiten erfährt man am besten beim Surfen auf Verbraucherportalen oder durch das Lesen von Erfahrungsberichten in speziellen Verbraucherforen. Kaminöfen sind gute, moderne Heizgeräte, die sehr ansprechend gestaltet sind. Besonders die Öfen, die zum Verfeuern von Bio-Brennstoffen wie Holzabfällen, Pellets oder ähnlichen Materialien ausgelegt sind, leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, da es sich bei diesen Energieträgern zum einen um einheimische, nachwachsende Rohstoffe handelt, die nicht importiert zu werden brauchen. Zum anderen ist die Kohlendioxidbilanz dieser Brennstoffe ausbalanciert, da beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie zuvor beim Wachstum gebunden wurde.