Wärmequelle, die viel Holz vor der Hütte braucht!

In einer Holzheizung wird, wie der Name schon sagt, Holz verfeuert, um Wärme für nur ein Zimmer oder als Zentralheizung für ein ganzes Haus zu erzeugen. Ist diese Holzheizung eine große Anlage zur Versorgung mehrerer Gebäude, heißt es Holzheizwerk oder Biomassewerk. Je nachdem, um welchen Typ Holzheizung es sich handelt, wird entsprechend unterschiedliches Brennholz verwendet, u. a. Hackschnitzel, Holzpellets oder Stückholz. Als Unterstützung zu einer herkömmlichen Heizung auch nur gelegentlich in Betrieb, könnte z. B. ein Kamin sein.

Die verschiedenen Holzheizsysteme!

Emissionswerte wie Feinstaub oder Kohlendioxid spielen eine wichtige Rolle bei der Holzheizung, denn durch die wieder mehrheitliche Nutzung ist auch die Belastung gestiegen. So hat der Holzvergaserkessel gleich mehrere Vorteile: großen Wirkungsgrad, jedoch niedriger Emissionswert, da die Wärme dieser Holzheizung über mehrere Tage gespeichert werden kann. Der Naturzugkessel dagegen muss mit einem Thermostat oder per Hand geregelt werden. Der Nachteil: Nicht alles wird verbrannt und damit gibt es eine höhere Schadstoffbelastung, wobei diese Holzheizung als Alleinheizung oder auch in Kombination mit einer Pellet-, Gas- oder Ölheizung betrieben werden kann.

Die neuen Pelletheizungen haben einen großen Wirkungsgrad, jedoch geringe Abgaswerte und den Vorteil, voll automatisiert zu sein – wie die klassische Ölheizung. Damit gehört sie zu der umweltfreundlichsten Holzheizung. Dies trifft auch auf die Holzhackschnitzelkessel zu, d. h., die Pellets bzw. die Hackholzschnitzel werden automatisch nachgeschoben und der Brenner durch Heißluft entzündet. Der Kessel reinigt sich durch Rütteln. Dabei steht eine Holzheizung den herkömmlichen Heizungsanlagen in nichts nach und sind in jedem Fall erheblich kostengünstiger.

Vor- und Nachteile

Obwohl eine Holzheizung sehr viel kostengünstiger zu betreiben ist, sind die Abgase, die bei allen Verbrennungen entstehen, von Nachteil. So hängt der Ruß davon ab, welcher Typ der Holzheizung gewählt wird, der durch den kondensierten Wasserdampf sichtbar wird und dabei Rückschlüsse auf die Verbrennungsqualität gezogen werden kann. Jedoch Kohlenmonoxid und Kohlendioxid sind zwar messbar aber nicht sichtbar.